Evolution ohne Dogma

Unter dem Eindruck sich rasch wandelnder Technologien und komplexer Produkt-Anforderungen setzen viele Projekte auf die Entwicklung von Prototypen. Bei einer iterativen Vorgehensweise scheint die Entwicklung evolutionärer Prototypen der Königsweg zu sein. Aber ist dieses Mittel immer die erste Wahl? Manche Projekte überfrachten einen einzigen Prototypen mit einer Vielzahl von Aufgaben. Agiles Vorgehen bedeutet vor allem Angemessenheit in der Wahl der Mittel.

Mögliche Ziele eines Prototypen sind:

  • die Lösung technischer Probleme,
  • die Evaluierung neuer Technologien,
  • die Spezifikation der fachlichen Anforderungen,
  • das Schaffen einer Diskussionsgrundlage für unterschiedliche Stakeholder (Anwender, Entwickler, Management),
  • das Sammeln von Erfahrung mit einer neuen Technologie.

Dieser Artikel stellt unterschiedliche Prototyping-Ansätze gegenüber, diskutiert ihre Vor- und Nachteile und beschreibt Szenarios im Sinne eines agilen Vorgehen.

Artikel von Kerstin Dittert, OBJEKTspektrum, November 2002