Die Digitalisierung ist kein Naturereignis, welches unabänderlichen Gesetzmäßigkeiten folgt. Sie ist eine Transformation, die sich gestalten lässt.

Probleme, die sich aus der Nutzung neuer Technologien ergeben, müssen frühzeitig erkannt und interdisziplinär diskutiert werden. Nur so lassen sich Systeme, Prozesse und gesellschaftliche Rahmenbedingungen schrittweise verbessern, um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden.

Die Schriftenreihe Digitalisierung möchte zum Nachdenken anregen und Impulse zum Einmischen geben. Sie erscheint in loser Folge und widmet sich einzelnen Teilaspekten des digitalen Wandels.


Bisher sind erschienen:

Scoring – Der Blick in die Kristallkugel


Die Schriftenreihe Digitalisierung wirft Schlaglichter auf bereits existierende digitale Welten. Sie verlässt die Vogelperspektive digitaler Agenden und Roadmaps und richtet stattdessen den Blick auf Details. Konkrete Beispiele veranschaulichen Erfahrungen und Erlebnisse des Einzelnen in der digitalen Gesellschaft.

Es geht um die Sicht von Menschen, die den Wandel erleben.

Handwerker, Putzkräfte, Programmierer, Grafik-Designer, Ingenieure … Arbeitskräfte verschiedenster Disziplinen lassen sich über Crowdworking-Portale günstig buchen. Mikrojobs werden oft minimal entlohnt. Hoch Qualifizierte arbeiten unentgeltlich im Wettbewerb, nur ein glücklicher Gewinner wird für seine Arbeit entlohnt.

Könnten Sie mit 3 EUR Stundenverdienst Ihren Lebensunterhalt bestreiten?

Digital unterstützter Kundenservice ist für große Unternehmen unverzichtbar.
Dennoch führt manches Beratungsgespräch in die Sackgassen der Systeme: „Das kann ich nicht ändern, das System gibt es so vor.“

Worin sind Menschen Algorithmen überlegen?
Wird es jemals digitale Klempner geben?

Sie arbeiten selbstständig, finanziell kommen sie gut über die Runden. Immer öfter denken Sie über eine Immobilie nach.

Was hält die Schufa von Ihnen?
Kennen Sie Ihren Score?

Ein selbstfahrendes Auto wäre toll. Die täglichen zwei Stunden Berufsverkehr ließen sich endlich sinnvoll nutzen. Aber was wäre, wenn es knallt, sich ein unvermeidbarer Unfall anbahnt? Angenommen, ihr Auto fährt voll gegen die Wand, um eine größer Personengruppe zu schützen?

Ein Fehler oder vom System so gewollt?
Sollte das Fahrzeug die Interessen seines Besitzers wahren oder den allgemeinen Schaden minimieren?

In der Kita herrscht chronischer Personalmangel. Das Personal wirkt oft überfordert, ihre Tochter weint morgens immer öfter. Was machen die dort mit den Kindern?

Wäre es nicht schön, den Erzieherinnen und Erziehern mal über die Schulter zu schauen?
Installieren Sie die App „Watch-my-Kid“?

Werfen Sie einen Blick ins Buch:
Schriftenreihe Digitalisierung als eBook und Paperback