Smartes Netz: Internet of Things

Smartes Netz: Internet of Things

Zum Jahreswechsel ist mein neuer Artikel zum Themenkreis Digitialisierung erschienen (OBJEKTSpektrum, 01/2016). Darin nehme ich die Entwicklungen rund um das Internet of Things unter die Lupe und beleuchte Aspekte wie den Missbrauch smarter Haustechnik als Mittel sozialer Kontrolle, die Probleme beim datenschutzgerechten Recycling smarter Geräte, die vorzeitige Obsoleszenz durch Kopplung

Themen

Wir bedienen täglich Software-Systeme, am Arbeitsplatz und in der Freizeit, als aktiv Handelnde oder passive Konsumenten. Informations- und Kommunikationstechnologien durchdringen unseren Alltag, die Technik verschmilzt mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs und entzieht sich unserer Wahrnehmung. Der Mensch verschwindet zunehmend aus Entscheidungsprozessen und wird zum Subjekt maschineller Handlungen. Daten werden in

Internet of Things

Informations- und Kommunikationsstechnologien durchdringen zunemend unsere Alltagswelt, die Technik wird allgegenwärtig und gleichzeitig weitgehend unsichtbar. Im Internet of Things (IoT) interagieren Menschen mit Objekten und Systemen. Es ist ein hybrides Geflecht belebter und unbelebter Subjekte, die Grenzen zwischen virtueller und realer Welt verschwimmen.

Smartes Panopticon

Smartes Panopticon

Können Objekte moralisch handeln? Das Internet der Dinge (IoT) ist keine Vision mehr, es entfaltet sich unsichtbar und durchdringt unseren Alltag auf leisen Sohlen. Die Innovationszyklen sind kurz und treiben eine Welle von Ideen, Spekulationen und Anwendungsszenarien vor sich her. Die smarten Akteure des IoT handeln autonom, der Mensch verschwindet