Das Büro eines Softwareentwicklers passt heute auf den Bistrotisch eines Cafés, ein Notebook, ein Smartphone und ein Projektraum in der Cloud reichen aus. Digitale Kommunikation löst den unmittelbaren Kontakt zunehmend ab, Arbeitszeit ist immer weniger an räumliche Präsenz gebunden. Arbeit und Freizeit durchdringen einander, kleinere Aufgaben erledigt man zwischendurch und stellt die Ergebnisse digital bereit. Von der Aufgabenbeschreibung, über die Bearbeitung einzelner Tasks und der Diskussion im Team, bis zu Reviews, Tests und Abnahmen: viele Arbeitsprozesse lassen sich komplett auf digitale Arbeitspakete abbilden und netzbasiert steuern.

Moderne Geschäftsmodelle nutzen das Netz als Arbeitsraum und bedienen sich zusätzlich des Potentials der Crowd. Sie nutzen den Schwarm als Kreativitätsmotor oder als nahezu unerschöpfliche Quelle digital verfügbarer Arbeitskraft.

Eine Vielzahl neuer Arbeitsplattformen hat sich in den letzten Jahren im Netz etabliert, die Portale vermitteln Aufträge, stellen Infrastruktur bereit und verwalten die Prozessketten im Netz.

In meinen Artikel Ein Skateboard für ein Softwaredesign stelle ich neuartige Konzepte vor und beleuchte die Art und Weise, wie sie unsere Arbeitswelt verändern.